Vertrauen das neue Führungsinstrument

Jetzt hatte ich über flexible Arbeitszeitmodelle geschrieben und auch darüber ,dass die Gewerkschaften sich öffnen müssen. Doch darf nun auch das eingeforderte Vertrauen nicht enttäuscht werden. Mitarbeiter die auf Vertrauen arbeiten wollen, digital und unabhängig müssen es sich auch gefallen lassen, dass ihnen SMART (spezifisch, messbar, akzeptiert, terminiert)  Ziele und Projekte übertragen werden.

smart

Denn bei aller Offenheit muss auch dieses Vertrauen bewahrt bleiben.

Das Buch vom Springer Verlag „Digitale Führung“ Martin A. Ciesielski und Thomas Schutz setzt sich mit einer emotionaleren Art der Herausforderung, sie setzen auf einen anderen essenziellen Punkt mit dem Thema der digitalen Führung auseinander. „Im Kern geht es bei unseren Ausführungen zur digitalen Führung um den Einsatz der Technologien für die Beziehungsarbeit.“ Was wiederum zu einem anderen Punkt führt der Kommunikations-struktur und deren Umgang miteinander.

Das scheitern der meisten Change Management Projekte hängt in direktem Zusammen-hang mit der nicht Kommunikation bzw. fehlerhafter. Ein schönes Bespiel nicht in Bezug auf digitale Führung zeigt sehr schön was fehlerhafte Kommunikation auslösen kann.

Capgemini Consulting hat in einem Papier kurz und knackig zusammen gefasst was Punkte sind die die neue Führungskräfte mitbringen sollten,

  • Hyperconnectedness
  • Wissensmanagement
  • Flache Hierarchien
  • Kommunikation
  • Einfluss
  • Arbeitsweisen
  • Schnelligkeit

    Doch was sollen diese Begriffe uns sage

Grob ein wirklich hochkomplexes Thema und Anforderungen zusammengefasst, das arbeiten langfristig in Netzwerken stattfindet in denen wir das Netzwerk nicht einmal komplett kennen bzw. nicht komplett von uns beeinflusst werden.

Das kollektive Wissen wird mittelfristig das individuelles Wissen verdrängen, Experten sollten/müssen auch in Zukunft auf Daten von Dritten zurückgreifen.

Da es mehr um Projektarbeit wie zu Beginn schon benannt haben feste Teams und feste Führungsstrukturen keinen Platz mehr. Durch verschiedene Zeitzonen und virtuelle Teams werden Kommunikationsarten anders und muss auch komprimierter werden. Wenn ich nur mein berufliches Umfeld nehme wir treffen uns Online gegen 11/12 Uhr statt und auch nicht länger als 2-3 Stunden denn es sind alle noch irgendwie wach. Endlos Meetings verlieren an Relevanz.

Was den Einfluss betrifft, „Informelle Gruppen und Meinungsführer können großen Ein-fluss auf den Erfolg einer Organisation haben“

Da die Arbeitsweise immer weniger mit Routine zu tun hat sind agile und schnelllebige Prozesse bei der Produktentwicklung und der Innovationskraft.

Die Hannovermesse beschreibt es wie folgt in diesem Jahr, „Mit der digitalen Transformation verändern sich auch die Menschen und ihre Ansprüche. Die Generation Y hat ganz andere und neue Anforderungen als andere Generationen. Starke Hierarchien und starre Führungsstile gelten in dieser vernetzen Welt als veraltet. So sollten Enterprise 2.0 bzw. Social Business Themen sein, womit sich CEOs auseinandersetzen.“

 

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